Die Charakterisierung der Familiennamen in unterschiedliche Gruppen, führt in vielen Fällen der Nachforschung auf einen sog. Ortsnamen zurück.



Dabei ist es falsch zu behaupten, Ortsnamen hätten für den Namensträger grundsätzlich keinerlei Bedeutung.

Herkunftsnamen beschreiben in der Regel, woher jemand kam bzw. gewohnt hat, insofern hätte der Name tatsächlich keinerlei Bedeutung. Aber Ortsnamen entstanden auch durch Personen, die dem Ort seinen Namen gaben.

Hier ein kurzer geschichtlicher Abriss am Beispiel des Siedlungsgebiets der Alemannen:

Die Alamannen siedelten um 450 n.Chr. vom Oberrhein bis zur Iller im Osten und vom Hochrhein bis zum Main im Norden. Im Norden kamen sie mit den Franken in Berührung. Die Franken hatten am Mittel- und Niederrhein die Oberherrschaft erlangt und auch im Westen das Erbe römischer Macht angetreten. In der Schlacht 496/497 n.Chr. bei Zülpich, wurden alamannische Truppen von den fränkischen besiegt. Fränkische Familien wanderten danach ins bislang alamannische Siedlungsgebiet ein.

Die Siedlungstätigkeit der Alamannen in Südwestdeutschland kann auch anhand von Ortsnamen abgelesen werden:

Vor der Gründung einer Siedlung standen oft nur 2 oder 3 Gehöfte beisammen. Ihrer Siedlung gaben sie gern den Namen eines wichtigen Sippenmitglieds. Sie sagten dann:
"Wir wohnen bei den Leuten des...", wobei sie den Namen einsetzten. Daraus entstanden die sog. "-ingen-Orte".
Neben den Ortsnamen mit der Endung "-ingen" hängten Alamannen wie die Franken auch die Nachsilbe "-heim" an einen Personennamen.

Liste merkwürdiger Ortsnamen in Deutschland

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Bdk/Liste_merkw%C3%BCrdiger_Ortsnamen_in_Deutschland

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